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Datentyp

Dieser Text beschreibt Datentyp.


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Datentyp Artikel

Ein Datentyp genannt in der Informatik die Zusammenfassung eines Wertebereichs mit den darauf definierten Operationen.

Viele Programmiersprachen bieten eine eigene Menge an vordefinierten Datentypen, bei denen das Prinzip des jeweiligen Wertebereichs, wie beispielsweise Ganze Zahlen, Fließkommazahlen oder Zeichenketten, gleich ist. Die tatsächlichen Namen dieser Datentypen und die genauen Definitionen der Wertebereiche und der dazugehörigen Operationen unterscheidet sich jedoch z.T. stark, da jene von der benutzten Programmiersprache, der benutzten Rechnerplattform und anderen compilerabhängigen Faktoren abhängen.

Datentypen werden in der Programmierung benutzt, um Speicherbereichen eine konkrete Semantik zuzuweisen. Diese Speicherbereiche werden Variablen oder Konstanten genannt. Die Datentypen ermöglichen es einem Compiler oder Laufzeitumgebung, die Typverträglichkeit der vom Programmierer angegebenen Operationen zu überprüfen. Unzulässige Operationen werden z.T. bereits beim Compilieren erkannt, so dass beispielsweise die Division einer Zeichenkette ‚HANS’ durch die Zahl ‚5’, was nicht sinnvoll und in üblichen Programmiersprachen undefiniert ist, verhindert wird.

Man unterscheidet elementare, zusammengesetzte und abstrakte Datentypen.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Allgemeine Algebra: Mit einem Anhang über universelle Coalgebra Um ausführliche Informationen zum Buch "Allgemeine Algebra: Mit einem Anhang über universelle Coalgebra" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Elementare Datentypen

Elementare (einfache) Datentypen können ca. ein Datum des entsprechenden Wertebereichs aufnehmen. Sie besitzen eine festgelegte Anzahl von Werten (Diskretheit) sowie eine fest definierte Ober- und Untergrenze (Endlichkeit). Es wird dabei zwischen ordinalen und nichtordinalen Datentypen unterschieden.

Buch-Tipp: C++ Primer. Ein Buch für jeden Sehr gut, der C++ Primer ist für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene (wie mich) sehr geeignet. Dementsprechend ist das Buch auch inhaltlich angelegt, erst werden grundlegende Dinge aufgezeigt, dann Themen für diejenigen, die bereits etwas weiter sind. Ich dachte, ich müsste nichts mehr dazulernen, aber da belehrte mich...

Ordinale Datentypen

Ordinale Datentypen sind dadurch gekennzeichet, dass ihrem Wert eine eineindeutige Ordnungsnummer zugeordnet ist, d.h. jeder außer dem ersten Wert besitzt exakt einen direkten Vorgänger und jeder außer dem letzten Wert besitzt exakt einen direkten Nachfolger (geordnete Menge). Ordinale Datentypen sind u.a.:

  • Aufzählungstypen
    • Frei definierbare:
      • Nennung: ENUM oder SET
      • Wertebereich: Frei wählbar, beispielsweise (ROT, SCHWARZ, GELB)
      • Operationen: <, >, =
    • Vordefinierte:
Buch-Tipp: High- Level Petri Nets. Theory and Application Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "High- Level Petri Nets. Theory and Application". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Nichtordinale Datentypen

Nichtordinale Datentypen sind dadurch gekennzeichnet, dass ihre Werte keine eindeutigen Vorgänger bzw. Nachfolger besitzen. Nichtordinale Datentypen sind u.a.:

Buch-Tipp: Mathematisch-strukturelle Grundlagen der Informatik. (Springer Lehrbuch) Gute, zusammenhängende Darstellung Das vorliegende Buch behandelt schlüssig, kompakt und leicht verständlich viele relevante Themen aus der Diskreten Mathematik. Es eignet sich daher aus meiner Sicht nicht ca. für Hörer von Vorlesungen über Theoretische Informatik an Universitäten, sondern auch für (Medien-)Informatikstudenten an Fachhochschulen,...

Zeigertypen / Dynamische Datentypen

Eine Besonderheit sind Zeiger, dessen wirklicher Wertebereich in der Regel anonym bleibt, da es 'nur' eine Referenz auf einen anderen beliebigen Datentyp ist. Je nach referenziertem Typ werden Zeiger auf bestimmte Elemente gesondert benannt, wie beispielsweise Zeiger auf Dateien, Drucker oder Pipes.

  • Zeiger
    • Nennung: ACCESS, POINTER oder auch ca. kurz Stern '*'
    • Wertebereich: Adresse des Basistyps (Meist anonym)
    • Operationen: Referenz, Dereferenz, in einigen Sprachen: +, -, *, /
  • konstanter Nullzeiger
    • Nennung: NULL, VOID oder NIL
    • Wertebereich: ohne
    • Operationen: = (Gleichheit)
    • Bedeutung: Dieser Zeiger repräsentiert die Undefiniertheit bzw. die Abwesenheit aller anderen Typen
Buch-Tipp: Pl/ADT: Ein System zur Verwendung algebraisch spezifizierter Abstrakter Datentypen in PL/1 Das Buch "Pl/ADT: Ein System zur Verwendung algebraisch spezifizierter Abstrakter Datentypen in PL/1" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Zusammengesetze Datentypen

Zusammengesetzte Datentypen sind ein Datenkonstrukt, welches aus einfacheren Datentypen besteht. Da sie theoretisch beliebig komplex werden können, werden sie auch häufig schon zu den Datenstrukturen gezählt. Den meisten Programmiersprachen gemeinsam sind:

  • Reihung, Tabelle; Feld (mehrdeutig!)
    • Nennung: ARRAY of ...
    • Wertebereich: Abbildung einer endlichen Menge (Indexmenge) auf den Wertebereich eines Basistyps (Elementtyp). Die Indexmenge muss dabei ordinal sein. Durch Anwenden mehrerer Indizes entsteht eine mehrdimensionale Reihung.
    • Operationen: <, >, =, Zuweisung
    • Beispiel: type 3D-Vektor is ARRAY(1..3) of INTEGER;
  • Zeichenkette (Im Grunde sind Zeichenketten selbst ca. eine Reihung des Typs Character (Zeichen). Da sie jedoch in vielen Programmiersprachen vordefiniert sind, werden sie hier gesondert aufgelistet.)
    • Nennung: STRING oder ARRAY of CHAR
    • Wertebereich: Alle möglichen Zeichenketten
    • Operationen: Konkatenation, Trennung ab x.tem Zeichen, <, >, =
  • Verbund
    • Nennung: RECORD oder STRUCT
    • Wertebereich: Ein Verbund enthält eine Folge verschiedener Komponenten, welche verschiedene Datentypen haben können. Als Komponententyp ist jeder Typ zulässig.
    • Operationen: Zuweisung, Gleichheit (stark programmiersprachenabhängig!)
    • Beispiel: type Prüfung is RECORD (Fach: STRING, Schueler: STRING, Punkte: INTEGER, Lehrer: STRING, Termin: DATUM)
    • In vielen Programmiersprachen existieren Möglichkeiten, den Speicherbereich eines Verbunds mehrfach unterschiedlich zu interpretieren. Das wird Variantenrecord oder UNION genannt. Dabei ist jedoch meist keine Typsicherheit mehr gegeben.
Buch-Tipp: Proof and Computation: Proceedings of the NATO Advanced Study Institute on Proof and Computation, Held in Marktoberdorf, Germany, July 20-August 1, 1993 (NATO ASI) Um ausführliche Informationen zum Buch "Proof and Computation: Proceedings of the NATO Advanced Study Institute on Proof and Computation, Held in Marktoberdorf, Germany, July 20-August 1, 1993 (NATO ASI)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite...

Abstrakte Datentypen

Als Abstrakte Datentypen bezeichnet man in der Informatik spezielle Datentypen, deren Operationen exakt spezifiziert sind, die jedoch in dem Gegensatz zu den elementaren und zusammengesetzten Datentypen nicht an einen konkreten Wertebereich gebunden sind. Die Bindung an den Wertebereich findet erst durch die konkrete Ausprägung des abstrakten Datentypen statt.

Auch bei den abstrakten Datentypen ist die Abgrenzung zu den Datenstrukturen schwierig, da die Datentypen je nach dem, ob der Schwerpunkt der Betrachtung auf den Daten oder auf den darauf definierten Operationen liegt, Datenstruktur oder Abstrakter Datentyp genannt werden.

Einige Programmiersprachen, wie Ada oder Modula-2 unterstützen gezielt die Erstellung von abstrakten Datentypen.

Buch-Tipp: Recent Trends in Data Type Specification: 9th Workshop on Specification of Abstract Data Types Joint with the 4th COMPASS Workshop, Caldes De Malavella, ... Papers (Lecture Notes in Computer Science) Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Recent Trends in Data Type Specification: 9th Workshop on Specification of Abstract Data Types Joint with the 4th COMPASS Workshop, Caldes De Malavella, . . . Papers (Lecture Notes in Computer Science)". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb...

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